ÜBER HANNA

2010 begann ich mit meinem Studium der Psychologie, am kleinsten Institut Deutschlands für Psychologie, an der Technischen Universität Darmstadt:
Ich lernte allerlei interessante Konzepte, Modelle und Forschungswissen über den Menschen, sein Denken, Fühlen und Handeln.
Jedoch war ich besonders in Zeiten von Klausuren und Abgaben oft sehr gestresst, sodass ich viele schlaflose Nächte durchmachte, verspannt war und meine Gedanken ruhelos.

Das brachte mich zum Yoga – einer meiner größten Leidenschaften und Stütze in meinem Leben.

Der traditionelle Ashtanga Vinyasa Ansatz zog mich dann 2013 in seinen Bann. Die tägliche Praxis begann mich auf allen Ebenen zu transformieren, meinen Körper, mein Fühlen, Denken und Handeln.
Bereits nach einigen Wochen des Übens waren meine Stresssymptome nicht mehr vorhanden und kamen auch in darauffolgenden Klausur- und Prüfungsphasen nicht mehr auf.
Neben dem Gefühl von Sicherheit und Ruhe entwickelte sich durch mein Üben auch mehr Kraft. Mein von Natur aus flexibler Körper wurde stärker, und auch mein Geist – Wille, Ausdauer und Durchhaltevermögen wuchsen. Dinge, die ich bis dahin für unmöglich hielt, wurden auf einmal möglich. Ich stellte mich vielen meiner Ängste und vermeintlichen Sicherheiten im Leben und ließ sie einfach los.
Auch entschloss ich mich mehr und mehr Reisen und Fortbildungen auf der ganzen Welt Teil meines Lebens werden zu lassen. Auch wenn ich niemanden in meinem direkten Umfeld kannte, dem das in diesem Umfang gelang.

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Ich entschied mich einfach dafür und alles fügte sich – Schritt für Schritt.

Für meinen Master-Studiengang wechselte ich an die Universität Heidelberg. Die Wintermonaten und Semesterferien verbrachte ich in Asien und vertiefte mein Wissen und Erfahrungen im Ashtanga Yoga, assistierte meiner Lehrerin Rachel Grey und übte selbst bereits um 4Uhr morgens. Sodass in diesen Phasen mein ganzes Leben auf die Praxis ausgerichtet war.
Trotzdem schaffte ich es den Aufgaben meines Studiums mehr als gerecht zu werden.
Reisen, studieren, Yoga üben und unterrichten, sowie eine zusätzliche Stelle in der Forschungsabteilung der Psychiatrie der Uniklinik Frankfurt stemmte ich für einige Jahre meines Lebens gleichzeitig. Und alles nur, weil ich so inspiriert von der Yogapraxis war und es in allen Bereichen meines Lebens ausweiten und integrieren konnte.

Natürlich wollte ich auch meine Masterthesis über Yoga verfassen. Dazu rief ich gemeinsam mit einer Kommilitonin eine Yogastudie am Uniklinikum Frankfurt ins Leben. Wir untersuchten die Effekte von Ashtanga Yoga bei Depressionspatienten über einen Zeitraum von 3 Monaten.
Über ein Jahr waren wir beschäftigt mit Planung, Antrag an die Ethikkommission, Rekrutierung, Organisation, Durchführung und Auswertung. Aber es hat sich gelohnt!
Einfach überwältigend zu sehen, wie sehr die Patienten in ihrem Erholungs- und Therapieprozess vom Yoga-Üben profitierten. Und tatsächlich konnten wir in dem kleinen Rahmen von 16 Teilnehmern/innen erste positive Effekte von Ashtanga Yoga nachweisen:

Unter anderem verbesserte Werte in Achtsamkeit, positivem Affekt und weniger depressiver Stimmung.

Nach diesem Projekt entschloss ich mich aber meinen ganz eigenen Weg in Sachen Arbeit und Lebensführung zu gehen. Ein Abenteuer zu wagen und Freiheit mit all seinen Facetten zu leben: Manchmal erfrischend und belebend, manchmal beängstigend, weit und unbekannt.

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Ich ging erneut auf Reise, jedoch löste ich dazu meinen Haushalt auf und gab die meisten meiner Besitztümer und Erinnerungsstücke an Freunde, Familie und auch Fremde ab. Und fühlte mich so viel leichter.

Es zog mich wieder einmal nach Bali. Und Bali hielt mich in seinem Bann.

Ubud, eine kleine Stadt im Inneren der Insel, bot mir die Möglichkeit all meinen Interessen nachgehen zu können. Ein Ort, an dem ich eine kunterbunte Gemeinschaft an Leuten mit ähnlichen Interessen und Expertisen kennenlernen konnte.
Gemeinsam mit anderen Yogalehrern, Coaches, Heilern, Sängern und Musikern, Naturliebhabern und achtsamkeitsbewussten Menschen abgeschieden von der westlichen Welt und all den Denkweisen, Regeln und Pflichten leben, einfach mal experimentieren und Neues erschaffen konnte.

Dabei ist dieses Konzept entstanden.

Ganzheitlich arbeiten, Wissen und Intuition gleichermaßen einsetzen und Freiheit haben, meine Talente zu leben und weiterzuentwickeln.
Dies ist der Weg, den ich gehen möchte, um mein Potential zu entfalten und meinen Traum zu leben:

  • Yoga und Psychologie so miteinander zu verbinden, dass es für andere bedeutungsvoll und heilsam ist.

  • Anderen Menschen zu helfen, das Gleiche zu tun – auf ihre ganz eigene Art und Weise zu leben, sich in ihrer Arbeit zu verwirklichen und ein Gefühl für Achtsamkeit zu entwickeln.

  • Meine Arbeit auf der ganzen Welt anbieten zu können, an den schönsten Orten, der Sonne ganz nah.

  • Und meiner Kreativität keine Grenzen zu setzen.

Meine Arbeit biete ich nicht nur in Bali an. Ich liebe es einige Monate des Jahres auch in der Heimat, in Darmstadt und Umgebung zu verbringen. Und bald auch an vielen weiteren Orten.
Mein Werkzeugkasten gefüllt mit Methoden, Weisheiten und Wissen aus der ganzen Welt immer im Gepäck dabei. Sonnenschein im Herzen und ein Lächeln auf dem Gesicht natürlich auch.

Ich freue mich, Dich kennenlernen zu dürfen!

Deine Hanna